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26.03.2020

Chiasamen – Kleine Saat, große Wirkung

Hipster Food mit Tradition. Um die Vorzüge der Energiesamen wussten bereits die alten Völker: Schon die Azteken bauten Chia an und konsumierten die Samen sowohl als Grundnahrungsmittel, als auch zu medizinischen Zwecken und nutzten die Saat zur Ölgewinnung.

Mittlerweile wird Chia, eine Gattung des Salbeis, nicht mehr nur in Mittel- und Südamerika, sondern auch in Südostasien und Australien angebaut. Immer mehr Menschen bevorzugen im Rahmen einer gesunden Ernährung glutenfreie Produkte wie diese sogenannten Pseudogetreide, die sich auch für eine vegetarische oder gar vegane Ernährung eignen. So können beispielsweise beim Backen Eier durch Chiasamen ersetzt werden: Wenn man auf einen Esslöffel Chiasamen drei Esslöffel Wasser gibt, quellen die Samen innerhalb von 10 Minuten stark auf und es entsteht ein Gel, das bindet. Ein weiterer guter Nebeneffekt: Weil sich das Volumen der Nahrung bei Chiasamen durch die vielen löslichen Ballaststoffe vergrößert, wird die Verdauung gefördert. Zugleich werden Kohlenhydrate langsamer abgebaut, der Körper wird länger mit Energie versorgt. Man ist länger satt.

Superfood - Chiasamen - Ladies Business Club
  • Experten raten dazu, nicht mehr als 15 g Chia am Tag zu essen. Da Chiasamen sehr viel Wasser aufnehmen und stark aufquellen, sollte man zusätzlich sehr viel trinken. 
  • Wer Chiasamen einweicht, sollte sie die ersten 20 Sekunden gut im Wasser verrühren, weil die Samen andernfalls leicht verklumpen. 
  • Es kann zu Wechselwirkungen zwischen Chiasamen und blutverdünnenden Arzneimitteln kommen. Es empfiehlt sich, den Hausarzt zu fragen, ob und wieviel Chiasamen gegessen werden können.
  • Wem die Fettsäuren wichtig sind: Eine ähnliche Fettzusammensetzung findet sich auch in heimischen Saaten wie Leinsamen, Rapsöl oder Nüssen.
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